Fühlst du dich niedergeschlagen? Mit diesen 6 Lebensmitteln tankst du gute Laune
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Fühlst du dich niedergeschlagen? Mit diesen 6 Lebensmitteln tankst du gute Laune

Studien zeigen: Was du isst, beeinflusst, wie du dich fühlst. Entdecke, wie du mit bewusster Ernährung auf natürliche Weise dein Wohlbefinden stärken kannst.

Emma Hogan

Manchmal spielt dir dein Gehirn einen Streich. Das passiert, wenn du dich antriebslos fühlst und dein Kopf dir sagt, ein süsses Dessert würde deine Laune heben oder eine Schüssel Pommes deine Frustration lindern. Auch wenn das selten die beste Lösung ist, ist es nicht immer schlecht, dem Verlangen nachzugeben. Jeder kleine Glücksmoment zählt – und wenn ein bestimmtes Lebensmittel dir sofort gute Laune verschafft, ist das grossartig. Wer jedoch langfristig positiv gestimmt bleiben möchte, sollte die Ernährungsgewohnheiten kennen, die eine gute Stimmung unterstützen.

Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Ernährung und Stimmung. Viele Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen Ernährung und emotionalem Zustand untersucht, und es gibt Hinweise darauf, dass eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung Symptome von Depression und Angst lindern kann. Immer mehr Ernährungspsychiater verschreiben daher gezielt bestimmte Lebensmittel als Teil einer Therapie.

Werden diese Ernährungspsychiater Donuts oder Hotdogs empfehlen? Höchst unwahrscheinlich.

Ernährungspsychiater sind darauf spezialisiert, durch gezielte Anpassung der Ernährung die Regulierung stimmungsaufhellender Botenstoffe – Serotonin und Dopamin –zu verbessern. Sie wissen: Ein gesunder Darm steht im Zusammenhang mit geringeren Raten an Stimmungserkrankungen. Nur nährstoffreiche Lebensmittel fördern das Wachstum guter Darmbakterien. Diese guten Bakterien stimulieren dann die Produktion von Serotonin und Dopamin. Wenn diese wichtigen Stoffe in ausreichender Menge vorhanden sind, geht es unserer Psyche gut. Ist die Produktion von Serotonin oder Dopamin gestört, leidet auch die Stimmung. Auch stabile Blutzuckerwerte spielen eine Rolle, da sie Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen reduzieren.

Du musst dafür nicht zwingen ein Experte sein oder die Hilfe eines Ernährungspsychiater herbeiziehen. Im Kern geht es darum, 'den Regenbogen zu essen'  - also  eine bunte, ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Omega-3-Fettsäuren, Vollkornprodukten, magerem Eiweiss und wenig Zucker, Salz und gesättigten Fetten.

SECHS LEBENSMITTEL, DIE DEINE STIMMUNG VERBESSERN

Bananen
Liefern Ballaststoffe und natürliche Zucker, die langsam in den Blutkreislauf gelangen, so bleiben Blutzucker und Stimmung stabil. Sie enthalten Vitamin B6, das die Produktion von Dopamin und Serotonin unterstützt. Die präbiotischen Ballaststoffe fördern zudem eine gesunde Darmflora - was mit geringeren Wahrscheinlichkeit für Stimmungsschwankungen in Verbindung gebracht wird.

Lachs
Fetter Fisch wie Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren – essenzielle Fette, die dein Körper nicht selbst bilden kann. Die Fettsäuren DHA und EPA verbessern nachweislich die Stimmung - bei gesunden Menschen ebenso wie bei Personen mit Depressionen.

Porridge (oder Overnight Oats)
Hafer enthält Ballaststoffe, die Kohlenhydrate langsamer abbauen. So bleibt die Energie konstant. Studien zeigen: Wer morgens Ballaststoffe isst, profitiert von besserer Stimmung und mehr Energie. Hafer ist zudem eine gute Eisenquelle – wichtig, da Eisenmangel mit Müdigkeit und Stimmungstiefs in Zusammenhang steht.

Pilze
Wissenschaftlich erwiesen: Menschen, die regelmässig Pilze essen, leiden seltener an Depressionen. Der Grund: Sie enthalten Vitamin D, B-Vitamine, Ballaststoffe und Antioxidantien – alles Stoffe, die zu einer stabilen Stimmung beitragen. Ausserdem liefern Pilze das Antioxidans Ergothionein, das oxidativen Stress reduziert und depressive Symptome lindern kann.

Nüsse und Samen
Paranüsse sind besonders empfehlenswert, da sie reich an Selen sind. Selen unterstützt die Bildung antioxidativer Proteine und Schilddrüsenhormone - und wird mit einem geringeren Risiko für Depressionen in Verbindung gebracht. Kürbis- und Chiasamen sind ebenfalls gute Optionen, da sie viel Magnesium enthalten. Magnesium reguliert Blutdruck und Blutzucker, und Forschungen zeigen: Menschen mit niedrigem Magnesiumspiegel berichten häufiger von Angst und depressiver Stimmung.

Dunkle Schokolade
Wir haben es schon immer gewusst: Schokolade hebt die Stimmung. Und die Wissenschaft gibt uns recht. Studien bestätigen den Zusammenhang zwischen Schokoladenkonsum und besserer Stimmung. Allerdings entfalten nur Varianten mit hohem Kakaoanteil diesen Effekt. Dunkle Schokolade enthält viele Polyphenole, die die Ausschüttung von Glückshormonen im Gehirn fördern. Milchschokolade hingegen enthält mehr Zucker – und führt dadurch zu kurzfristigen Hochs und Tiefs.

LEBENSMITTEL, DIE SICH NEGATIV AUF DEINE STIMMUNG AUSWIRKEN KÖNNEN

Wenn du deine Stimmung im Gleichgewicht halten willst, solltest du diese Lebensmittel nur in Massen geniessen:

  • Zuckerhaltige Snacks

  • Süssgetränke und Fruchtsäfte

  • Verarbeitete Lebensmittel

  • Weisses Mehl und raffinierte Getreideprodukte

  • Verarbeitetes und rotes Fleisch

Publikationsdatum 25.02.2026

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